Zitate, Triaden und Weisheiten

 

Drei sichere Wege zum Glück: gute Manieren, Liebenswürdigkeit und Nachsicht.

- Triade -

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Praktische Kräuteranwendung

von Scáthán

Kräuter- und Gewürzessig

 

Je 1 Liter guten, milden Weißwein- oder Obstessig wie im Rezept beschrieben aromatisieren (s. u.). Die Kräuter für alle Essigsorten verlesen, waschen, gut trocken tupfen und die dicken Stiele beschneiden. Sehr lange Zweige, wie z.B. Rosmarin, halbieren.

Alle Flaschen fest verschließen und die Essigsorten an einem kühlen Ort etwa 2 Wochen ziehen lassen. Dann durch ein Teesieb oder Mulltuch abseihen und wieder in die Flaschen füllen.

 

 

Estragonessig

·         1 kleiner Bund frischer Estragon

Die vorbereiteten Estragonzweige in den Essig einlegen.

 

Sternanis- Minzessig

·         ½ Bund Minze

·         8 Stücke Sternanis

Die vorbereiteten Minzestiele und den Sternanis in Essig einlegen.

 

Salbei- Knoblauchessig

·         2-3 Zweige frischer Salbei

·         8 Knoblauchzehen

Die Knoblauchzehen abziehen und große Zehen halbieren. Zusammen mit dem Salbei in den Essig einlegen.

 

Kräuteressig

·         1 Bund frischer Thymian

·         2 Salbeizweige

·         1 großer Rosmarinzweig

Die vorbereiteten Thymian- und Salbeizweige in Essig einlegen. Den Rosmarinzweig in der Mitte teilen und ebenfalls zugeben.

 

Zitronenessig

·         4-6 Zweige Zitronenmelisse

·         2 Zitronen, unbehandelt

Die Zitronen waschen. Mit einem Zestenreißer 4 oder 8 Schalenstreifen der Länge nach abziehen und die Zitronen in Scheiben schneiden. Zitronenmelisse, -scheiben und -schalenstreifen in den Essig einlegen.

 

Himbeeressig

·         500g Himbeeren (hier nur ½ l Weinessig)

Die Himbeeren verlesen, in eine Flasche mit weiter Öffnung geben und mit Essig auffüllen. Die Flasche verschließen und an einem warmen Ort mindestens 14 Tage stehen lassen. Den Essig dann durch ein Mulltuch oder Haarsieb gießen, einmal aufkochen und erkalten lassen. In eine Flasche füllen und verschlossen kühl aufbewahren.

Bei Verwendung von Rotweinessig werden Farbe und Geschmack des Himbeeressigs intensiver.

 

Gewürzessig

·         Je 1 El gemischte Pfefferkörner, Pimentkörner und Wacholderbeeren

·         4 Lorbeerblätter

Pfefferkörner, Pimentkörner und Wacholderbeeren im Mörser leicht quetschen und mit den Lorbeerblättern in den Essig einlegen.

 

Ingwer- Zimtessig

·         2 Zimtstangen

·         2 daumenlange Stücke frischer Ingwer

Die Ingwerstücke schälen und der Länge nach vierteln. Zusammen mit den Zimtstangen in den Essig einlegen.

 

 

Tipps:

·         Sollte eine der gewürzten Essigsorten zu intensiv schmecken, kann sie mit frischem Essig gestreckt und auf mehrere Flaschen verteilt werden.

·         Als Basis immer hellen Essig nehmen, damit die Würzzutaten in den Flaschen besser zur Geltung kommen.

·         Fast alle trockenen Gewürze färben den Essig bald dunkler.

 

 

Kräuter- und Gewürzöle

 

Je 1 Liter Mais-, Sonnenblumen- oder Olivenöl wie im Rezept beschrieben aromatisieren (s. u.). Die Kräuter für alle Ölsorten verlesen, eventuell waschen, jedenfalls gut trocken tupfen und die dicken Stiele beschneiden. Sehr lange Zweige, wie z.B. Rosmarin, halbieren.

Alle Flaschen fest verschließen und die Ölsorten an einem kühlen Ort etwa 2 Wochen ziehen lassen. Darauf achten, dass alles unter Öl bleibt, sonst setzt sich Schimmel an! Dann das aromatisierte Öl filtern, wieder in die Flaschen füllen und verschließen. Lediglich bei dem Chili- Öl können die getrockneten Schoten im Öl bleiben. Je nach Verbrauch frisches Öl nachfüllen. Es nimmt relativ schnell Geschmack und Farbe an.

 

 

Würziges Kräuteröl

·         Je 1 großer Stengel Salbei und Zitronenmelisse

·         Je 1 El schwarze und weiße Pfefferkörner

Vorbereitete Salbei- und Melissenstengel in eine Flasche geben, die Pfefferkörner leicht stoßen, zugeben und mit Öl auffüllen.

 

Chili- Öl (Piri- Piri- Öl)

·         1 Tasse getrocknete, rote Chili- Schoten

Die getrockneten Chili- Schoten leicht stoßen und mit Öl ansetzen.

 

Gewürzöl

·         Je 1 El gemischte Pfefferkörner, Pimentkörner und Wacholderbeeren

·         2 Lorbeerblätter

·         1 unbehandelte Zitrone

Die Gewürze im Mörser leicht stoßen. Die Zitronenschale mit dem Sparschäler hauchdünn abschälen. Gewürze, Lorbeerblätter und Zitronenschale in Öl einlegen.

 

Knoblauchöl

·         8 Knoblauchzehen

Die Knoblauchzehen abziehen, große Zehen eventuell halbieren und den Knoblauch in Glasflaschen geben. Mit dem Öl aufgießen.

 

Rosmarinöl

·         2 Zweige Rosmarin

·         4 Knoblauchzehen

Die Rosmarinzweige auf Flaschenlänge zuschneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und halbieren. Miteinander in Öl einlegen.

 

 

Energien der verwendeten Kräuter & Gewürze (nach Cunningham)

 

·         Essig: Reinigung, Schutz

·         Chili Schoten: Schutz

·         Himbeeren: Glück, Zufriedenheit, Schutz und Liebe

·         Ingwer: Liebe, Geld

·         Knoblauch: Schutz, Gesundheit

·         Lorbeerblätter: Schutz, mediale Fähigkeiten, Heilung, Reinigung

·         Minze: Sex, Reinigung, Heilung

·         Pfeffer: Schutz, Reinigung

·         Rosmarin: Schutz, bewusster Verstand, Heilung, Liebe

·         Salbei: langes Leben, Gesundheit

·         Sternanis: Liebe

·         Thymian: Liebe, mediale Fähigkeiten, Reinigung

·         Zimt: Liebe, Geld, mediale Fähigkeiten

·         Zitronen: Liebe, Glück, Zufriedenheit und Reinigung

 

Piment, Estragon, Wacholder und Zitronenmelisse waren leider nicht verzeichnet

 

 

 

Kräuter- und Gewürzliköre

 

Der Alkohol: Reinen Alkohol bekommt man in der Apotheke. Wer den „medizinischen“ Beigeschmack nicht mag, kann mit Rum, Whiskey oder Weinbrand gegen würzen. Wenn man einen Branntwein aus Obst (45- 50%) für die Likörherstellung benutzt, sollte man darauf achten, dass die Aromen zusammen passen. Holz- oder Knochenkohle helfen, den Alkohol weicher und im Geschmack reiner zu machen. 1 Liter Alkohol wird mit etwa 5 Gramm Kohle verrührt und am nächsten Tag abfiltriert.

 

Das Wasser: je reiner desto besser ist das Ergebnis.

 

Die Zuckerlösung: Für die Herstellung von 1 Liter Likör bringt man eine Tasse Wasser zum Kochen , löst darin die Prise Zitronensäure auf, fügt unter Rühren 300- 400 Gramm Zucker hinzu und lässt es 15 Minuten leicht kochen. Einen sich eventuell bildenden Schaum abschöpfen und die Lösung auskühlen lassen.

 

Das Abrunden (je nach persönlichen Geschmack): fehlt Zucker à mehr zugeben; Alkoholanteil zu stark à Wasser zugeben; Alkoholanteil zu schwach à Alkohol zugeben; Aroma zu kräftig à Wasser + Alkohol + Zuckerlösung nach Geschmack hinzugeben.

 

Reifezeit und Aufbewahrung: Reifezeit siehe Likörherstellung; Aufbewahrt werden Liköre bei normaler Zimmertemperatur in gut verschlossenen Flaschen. Sie sollten dunkel und kühl gelagert werden und falls die Flaschen mit Korken verschlossen sind, muss der Ort auch trocken sein.

 

 

Kräuterliköre

 

·         eine Handvoll Kräuter nach Wahl

·         260 ccm reiner Alkohol

·         300 g Zucker

·         Messerspitze Zitronensäure

 

Die Kräuter in ein Schraubglas geben und dieses halb mit Wasser, halb mit Alkohol füllen. 1-2 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen. Abfiltrieren, die Zuckerlösung und den restlichen Alkohol unter Rühren zugeben, abrunden. Jeder Kräuterlikör verträgt auch ein wenig Apfelsinen- oder Zitronenschale, die gleich mit angesetzt werden.

Kräutermischungen von 6- 8 verschiedenen Sorten, jeweils ein Zweiglein oder eine Triebspitze, geben ein abgerundetes Aroma. Wünscht man einen Bittereffekt, mischt man mit kleinen Mengen der als bitter bezeichneten Kräuter. Sind keine frischen Kräuter verfügbar, kann man getrocknete als Notbehelf verwenden.

 

Kräuter in der Volksheilkunde:

 

Würzige Kräuter

·         Anis: gegen Blähungen, magenkräftigend, Hustenmittel

·         Eukalyptusblätter: bei Husten, Bronchialkatarrh, Asthma

·         Fenchel: Beruhigungsmittel, Aphrodisiakum, gegen Husten, bei Blähungen

·         Fichtenspitzen (auch Tanne, Kiefer, Lärche): bei Frühjahrsmüdigkeit und Vitamin- C- Mangel, gegen Husten und Bronchialkatarrh

·         Indisches Zitronengras: entwässernd

·         Johanniskraut: verdauungsfördernd, beruhigend, bei Depressionen

·         Kamille: bei akuten Magenbeschwerden und Magengeschwüren, bei Entzündungen in Mund und Rachen

·         Lavendel: nervenberuhigend, gegen Durchfall

·         Majoran: bei Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden, gegen Blähungen und Durchfall

·         Malve: gegen Husten, bei Entzündungen in Mund und Rachen, gegen Durchfall

·         Melisse (Zitronenmelisse): beruhigend, Schlaf fördernd, bei nervösem Magen, krampflösend und windtreibend

·         Orangenblätter: beruhigend, Schlaf fördernd, magenfreundlich

·         Pfefferminze: Aphrodisiakum, gegen Magen- und Darmbeschwerden, fördert die Gallenproduktion

·         Rosmarin: Kreislauf stärkend, bei niedrigem Blutdruck, bei Schwächezuständen, bei nervöser Erschöpfung, gegen Magen- und Darmbeschwerden

·         Safran: beruhigend, gegen Depression

·         Salbei: gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Magen- und Darmbeschwerden, wirkt beruhigend, gegen Durchfall

·         Schafgarbe: appetitanregend, bei Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden, entzündungswidrig, entwässernd

·         Thymian: Aphrodisiakum, gegen Husten- und Bronchialerkrankungen, bei Asthma, bei Magen- und Darmbeschwerden, gegen Durchfall

·         Waldmeister: Schlaf fördernd, beruhigend, entwässernd, gegen Depressionen

·         Walnuss: gegen Entzündungen der Schleimhäute von Mund und Rachen, von Magen und Darm, gegen Magen- und Darmbeschwerden

 

Bittere Kräuter

·         Artischocke: fördert den Leberstoffwechsel und den Gallefluss, gegen Völlegefühl und Übelkeit

·         Bittere Kreuzblume: entwässernd, gegen Husten, Blutreinigend

·         Bitterklee: appetitanregend, fördert den Gallefluss, bei Magen- und Darmbeschwerden, gegen Durchfall

·         Blutwurz:  bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Zahn- und Mandelentzündung, gegen Magen- und Darmbeschwerden, gegen Blähungen und Durchfall

·         Enzianwurzel (gelb): appetitanregend, fördert die Gallen- und Magensaftproduktion, gegen Blähungen

·         Orangenschale: appetitanregend, fördert die Magensaftbildung

·         Pampelmusenschale (Grapefruitschale): appetitanregend, fördert die Magensaftproduktion

·         Wacholderbeeren: Wasser treibend, gegen rheumatische Beschwerden

·         Weinraute: beruhigend, Schlaf fördernd, entwässernd, krampflösend, appetitanregend, in größeren Mengen giftig

·         Wermut: bei Magenbeschwerden und Gallenstörungen

 

Tipps für die Verwendung:

·         Heilzwecke: möglichst über längere Zeit als Medizin regelmäßig ein Gläschen trinken. Alkoholgegner können den Likör schwächer ansetzen, bei 10- 15 Prozent Alkoholanteil ist der Likör haltbar.

·         Verdauungsschnaps: ein Gläschen nach einer reichen Mahlzeit.

·         Appetitanreger: Kräuterlikör und wenn vorhanden etwas Orangenlikör über Eiswürfel gießen, mit Sodawasser auffüllen.

 

 

Gewürzliköre

 

·         Gewürze nach Wahl

·         260 ccm reiner Alkohol

·         300 g Zucker

·         Messerspitze Zitronensäure

 

Die Gewürze kann man nach unterschiedlichen Gesichtspunkten wählen: aus dem vorhandenen Bestand, weil nichts anderes da ist oder nach Aroma, um eine bestimmte Geschmacksrichtung zu erzielen oder aber nach ihrer Heilwirkung wegen des angestrebten Effekts.

4- 5 verschieden Gewürze geben schon ein abgerundetes Aroma, 6 -7 können es auch noch sein, aber mehr sollten es nicht sein. Je mehr Sorten man verwendet, umso kleiner muss die jeweilige Menge sein, denn für 1 Liter Likör braucht man nur 1 Esslöffel Gewürze.

Beispiel:

Zimtstange (4- 6 cm lang), ein Stern Anis, ein kleines Stückchen Ingwer, etwas abgeriebene Muskatnuss, 3 Gewürznelken und 3 schwarze Pfefferkörner. Fruchtig würzen kann man darüber hinaus mit etwas frischer oder getrockneter Orangen- oder Zitronenschale.

Für den Ansatz gibt man die Zutaten in ein Schraubglas und füllt es halb mit Wasser, halb mit Alkohol. 1 Woche bei Raumtemperatur stehen lassen, abfiltrieren, die Zuckerlösung und den restlichen Alkohol unter Rühren zugeben, mit Wasser auf 1 Liter auffüllen und abrunden.

 

Gewürze in der Volksheilkunde:

·         Anis: fördert die Gallensaftproduktion, gegen Blähungen, bei Husten

·         Ingwer: fördert die Speichelproduktion und Verdauung, bei Magengeschwüren, beschleunigt den Abbau der Kohlenhydrate

·         Kardamom: Speichelfluss anregend, appetitanregend, verdauungsfördernd, beschleunigt den Abbau der Kohlenhydrate

·         Koriander: gegen Blähungen

·         Kümmel: gegen Blähungen

·         Lorbeerblätter: magenfreundlich, verdauungsfördernd

·         Muskatnuss: Aphrodisiakum, gallenfreundlich

·         Muskatblüte: krampflösend, vardauungsfördernd

·         Nelken: gegen Blähungen antibakteriell

·         Pfeffer (schwarz): gegen Magenbeschwerden, verdauungsfördernd

·         Piment: fördert die Speichelproduktion, appetitanregend, verdauungsfördernd, beschleunigt den Abbau der Kohlenhydrate

·         Safran: Aphrodisiakum, beruhigend, gegen Depressionen

·         Senfkörner (schwarz): appetitanregend, fördert die Magensaftproduktion, gegen Sodbrennen, entwässernd, gegen Rachenkatarrh

·         Sternanis: magenfreundlich

·         Vanille: Aphrodisiakum

·         Wacholderbeeren: appetitanregend, gegen Blähungen, bei Gallen- und Leberleiden, zur Entwässerung, gegen Durchfall, bei Husten, bei Rheumatismus

·         Zimt, Stangenzimt: Magensaft anregend, verdauungsfördernd

 

Tipps für die Verwendung:

·         Bei Erkältung: einen guten Schuss in heißer Milch trinken

·         Verdauungsschnaps: ein Gläschen nach einer reichen Mahlzeit.

·         Appetitanreger: einen Schuss Gewürzlikör und wenn vorhanden etwas Orangenbitterlikör, mit Sodawasser mischen, vor dem Essen trinken.

 

 

Literatur

 

·         „Einkochen und Einlegen“ von Mascha Kauka

·         „Liköre selber machen“ von Rose Marie Dähncke

·         „Magie in der Küche“ von Scott Cunningham