Zitate, Triaden und Weisheiten

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

- George Bernard Shaw -

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Home Jahreskreisfeste Yule/ Alban Arthan
Yule/ Alban Arthan

von Crann Laoch Duir und Scáthán

 

Zeitpunkt

Nacht zum 21. Dezember
Astronomisch: Sonne tritt in Steinbock ein

 

Symbole

Mistel, Tanne, Kranz

Die Bedeutung

Yule ist ein Fest der Wiedergeburt und der Regeneration. Es fällt in die Zeit der längsten Nacht und der tiefsten Finsternis. Der Atem der Welt steht still. Doch das Fest ist ein Wendepunkt, ein Anfang. Die Wiederkehr des Lichts wird erwartet und der Anfang des neuen Jahres wird gefeiert. Wir feiern die Rückkehr von Licht und Leben, den Geburtstag des Sonnengottes, den Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit.

Der Kranz ist das Symbol für den Kreislauf des Lebens und die immergrünen Gewächse erinnern uns daran, dass die Natur noch lebt und nur ruht. Gleichzeitig bietet ein mit Grün geschmücktes Heim den Naturgeistern Zuflucht vor Kälte und Dunkelheit.

Die Aufgabe

Lasse im Dunkeln deine Träume und Hoffnungen wachsen und freue dich auf das kommende Jahr.

Die Göttin

Die Alte Göttin gebiert im Dunkeln (in der Anderswelt) das göttliche Sonnenkind (Lugh).

Der Gott

Der Alte Dunkle Gott ist nun endgültig fort, das Sonnenkind tritt sein Erbe an und wird Eichenkönig. (Rückkehr in unsere Welt)

Die Feierlichkeiten

Wir schmücken unser Heim mit immergrünen Pflanzen und bieten so den Naturgeistern Zuflucht. Die geflochtenen Kränze symbolisieren den immerwährenden Kreislaufs des Lebens.

Licht und Wärme, die nun kommen werden, feiern wir durch viel Kerzenlicht. Der Lichterbaum ist der immergrüne Weltbaum, der nun erstrahlt. Alles beginnt neu und wir entzünden die Kerzen als Zeichen für das wiederkehrende Licht.

Da die Siedlungen sehr weit auseinander lagen, hatte man in der kalten und dunklen Jahreszeit kaum Kontakt zu den Nachbarn. Die Botenrolle übernahmen die Barden/ Druiden. Sie wanderten von Dorf zu Dorf, um Nachrichten zu übermitteln, die Menschen mit ihren Gesängen aufzuheitern und ihnen damit Durchhaltekraft zu schenken, Heilkräuter zu verteilen und zu heilen. Die Druiden hatten eine lebenslange Ausbildung und wenn sie dann soweit waren, dass sie diese Rolle übernehmen konnten, waren sie bereits sehr alt und hatten oft einen langen, oftmals bereits weißen Bart. Als Zeichen, dass sie die Überbringer der Lichtbotschaft waren, trugen sie rote Gewänder, die Farbe des Lebens, der Sonnen-Kraft. Um nun Krankheiten und unerwünschte Energien aus den Häusern und Ställen zu vertreiben, schlugen sie sanft mit einer Birkenrute gegen die Türen oder über die Rücken der Tiere und Menschen. Diese Rute wurde dann anschließend als Schutz an die Haus- und Stalltüren gehängt. Oft wurden diese Druiden von ihrem Schüler begleitet. Da die Entfernungen manchmal mehrere Tagesreisen betrugen, reisten die Druiden mit Schlitten, auf denen sie dann die Geschenke für die Dorfbewohner mitnahmen. Dies waren neben den Heilkräutern auch getrocknete, vitaminreiche Früchte und Kräuter, die sie den Sommer über gesammelt hatten und nun gegen eine Schlafgelegenheit und warme Mahlzeiten eintauschten.

In dieser längsten Nacht des Jahres erfüllt sich das Versprechen der Wiedergeburt. Die Natur ringsherum ist augenscheinlich tot und regungslos. Die Wasser sind zu Eis erstarrt und regen sich nicht mehr, die Bäume stehen kahl und leblos in der stillen Natur. Der Schnee bedeckt alles, wie ein Leichentuch. Doch in dieser Nacht beginnt es wieder, die Göttin schenkt dem Gott neues Leben, er wird wiedergeboren. Die Dunkelheit ist gebannt, die Nächte werden kürzer und was Tod schien und verloren, wird wieder erwachen.

 

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