Zitate, Triaden und Weisheiten

Drei gibt es, die nie vollkommen belohnt werden können: Eltern, ein guter Lehrer und die Götter.

- Triade -

Mondphase

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Beltane

von Crann Laoch Duir und Scáthán

 

Zeitpunkt

Nacht zum 1. Mai oder 5. Vollmond im Kalenderjahr
Astronomisch: Sonne durchläuft 15° Stier

 

Symbole:

Feuer, Blumen, Maibaum

Die Bedeutung

Fest der Fruchtbarkeit, des blühenden Lebens, des Feuers und der Blumen

Am Übergang von Frühling zum Sommer sind die Lebensfreude, die Lebenslust und die sexuellen Kräfte auf ihrem Höhepunkt angelangt. Es ist ein Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit, der Zeit der Stärke und Reife. Der Maibaum ist das Fruchtbarkeitssymbol welche im Schoß der Großen Mutter eingepflanzt ist. Wie auch zu Samhain sind die Schleier zwischen den Welten dünn, aber diesmal wird das Lichte gefeiert. Beltane ist das Fest der Großen Ehe, der großen Hochzeit. Der Gehörnte Gott ist nun erwachsen und die Göttin ist bereit seinen Samen zu empfangen. Somit ist er in ihr unsterblich, denn wenn er stirbt ist die Göttin bereit ihm wieder neues Leben zu schenken. Hier beginnt der große Kreislauf von zeugen, gebären, leben und sterben und wiedergeboren werden. Somit wird zu Beltane die Vereinigung gefeiert, doch nicht nur die körperliche, sondern auch die auf allen anderen Ebenen. Wir vermählen uns mit unserem Innersten, mit der Anderswelt, die uns näher als üblich ist, mit unserer Mutter Erde und mit allen anderen Wesen zu denen wir uns hingezogen fühlen. Mit jedem Menschen mit dem wir eine Beziehung eingehen betreten wir ein Gebiet in dem wir uns selbst öffnen müssen und der andere sich öffnen muss. Dies erfordert Vertrauen und Vertrauen erfordert Sicherheit. Diese Sicherheit finden wir, indem wir uns in diesen Zeremonien mit Göttin und Gott verbinden.

Die Aufgabe

Nutze die Energie dieser Jahreszeit, um das Wachstum deiner Pflänzchen zu beschleunigen, gehe neue Verbindungen ein, bekräftige oder trenne dich von alten Verpflichtungen.

Die Göttin

Die Göttin als Jungfrau wandelt sich von der Geliebten zur Mutter (Medb).

Der Gott

Der Gott ist der Hirschkönig und Eichenkönig.

 

Gott und Göttin vereinigen sich und vollziehen die heilige Hochzeit, die heilige Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Männlichem und Weiblichem. Durch ihre Vereinigung bringen sie die Fruchtbarkeit auf die Erde und sichern den Fortbestand des ewig währenden Lebenszyklus.

Die Feierlichkeiten

Zu Beginn der Festlichkeiten verteidigen die Frauen das Loch im Boden gegen die Männer die den Maibaum aufstellen wollen. Es ist kein Kampf der Geschlechter, sondern mehr ein Necken und Fordern. Ein erotisches Spiel das die Sinne in Wallung bringen soll. Der Maibaum ist das Symbol für das Glied des Gottes und das Loch in der Erde in den der Maibaum gepflanzt wird, das Symbol für die Scheide der Göttin. Das rituelle Tanzen mit den roten und weißen Bändern symbolisiert den Liebesakt.

In dieser Nacht werden- anders als an Samhain- zwei große Feuer und ein Hauptfeuer entzündet. Dafür werden Hölzer von allen Richtungen und von neun Arten geholt. Vor der Entfachung des Hauptfeuers werden alle Feuer in der umgebenden Landschaft und im Herd ausgelöscht. Nach der Entfachung des Hauptfeuers werden die beiden anderen Feuer entzündet. Durch die Gasse zwischen den Feuern wird dann das Vieh getrieben um es zu reinigen. Danach springen die Männer und Frauen über das Feuer um sich auf dieselbe Art vom Gewesenen zu befreien, um den Körper und Geist zu läutern. Danach tanzen die Paare die ganze Nacht um das Feuer herum, singen und trinken. Gegen Sonnenaufgang verschwinden Pärchen und solche, die sich finden, in den Wald und auf die Felder und lieben sich. Dadurch segnen sie die Felder und die kommende Ernte.

Beltane ist die Zeit für Handfasting Rituale sowie für den Beginn einer Ausbildung. Man verpflichtete sich dabei für ein Jahr und einen Tag. Zu Beltane des nächsten Jahres, konnte die Verbindung dann wieder aufgehoben werden, ohne jegliche Verpflichtungen.

Zu Beltane wird außerdem der neue Hirschkönig erkoren. Für den Rest der lichtvollen Zeit ist er der Herrscher über Tiere, Pflanzen und Menschen. Dies geschieht in einer wilden Jagd. Der Auserwählte darf nur mit Jagdwaffen einen Anderswelt Hirschen jagen und erlegen. Dieser erscheint allerdings nur, um erlegt zu werden. Dadurch erwirbt sich der Jäger Ansehen und das Recht, der neue Hirschkönig zu sein. Anschließend vereinigen sich die Maikönigin und der Hirschkönig. Die daraus entstehenden Kinder sind die direkten Nachkommen des Gottes Cernunnos, ebenso wie alle zu Beltane entstandenen Kinder vom Gott gezeugt werden.

In langen Prozessionen werden am nächsten Tag die Felder abgeschritten und die neue Fruchtbarkeit begrüßt. Außerdem ziehen die Kinder aus, um den Mai zu holen. Dazu pflücken sie Blumen und binden sie mit grünen Zweigen zu kleinen Sträußen. Damit gehen sie dann von Haus zu Haus um sie zu verteilen und den Menschen den Mai zu bringen. Als Dank bekommen sie dann eine kleine Leckerei.

 


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